Oversea Notes

Menschen lachen

Der Held hatte einen interessanten Tag. Er hat sich mit einem Briten getroffen, der in Finnland geboren wurde. Der finnische Brite hat irgendwann in seinem Leben entschieden oder ist entschieden worden, nur noch Englisch zu sprechen, und nun hat er sie verlernt, seine Muttersprache Finnisch. Zumindest halten Finnen ihn für einen britischen Touristen, der irgendwann einmal Bruchstücke ihrer komplizierten Kommunikationsmuster aufgeschnappt hat. Interessante Metamorphose, besonders da der Brite britischer (wenn man die altbekannten Reihen von Stereotypen im Hinterkopf abspielen lässt) nicht sein könnte: Tee um fünf, gediegenes Nichtstun, unglaubliches Insel-Englisch, um nur einige zu nennen. Die Aufdringlichkeit dieser Stereotype geht so weit, dass der Held sich inzwischen denkt, dieser Mensch istverkörpert bewusst und spielt mit der paradoxen Ironie, die sich aus dem Eigenkulturbewusstsein von Nationen im Zeitalter der Globalisierung ergibt.
Am Abend hat der Held dann ganz andere Kulturtypen erfahren: Ein Geburtstag auf amerikanisch. Chicken Wings mit Barbeque-Sauce, Restaurants mit Bildern von Gästen an den Wänden, Motivdekoration, Fernseher und Footballspiel, einige Pitcher Bier, Personalausweis vorzeigen, danach in einem Appartment in der Innenstadt Muffins und Carrot Cake, Geschenke, ein bisschen Musik... Lachen, und schon wird ein solcher Geburtstag eher international als amerikanisch. Menschen lachen überall.

1 Kommentar 14.10.06 22:51, kommentieren

Eingerichtet, eingelebt oder eigentlich glücklich?

Der Held hat sich gewissermaßen eingelebt, wenn man das so nennen darf. Da waren nie Probleme, die zwei Quadratmeter, auf die man sich nachts zum Schlafen legt, als "Zuhause" zu bezeichnen. Aber eingelebt ist auch: Orte zu kennen, an ihnen vorbeizugehen, ohne stehenbleiben zu müssen, um sie zu bewundern. Wie man von A nach B kommt ohne tausend Karten konsultieren zu müssen. Wer für bestimmte Fragen verantwortlich ist. Adressen und Namen auswendig wissen, die wichtig sind. Sich nicht mehr wie ein Pionier vorkommen. Sich auf sein Leben konzentrieren zu können, zwischen den Herausforderungen, Problemen und Chancen navigieren zu können und sich nicht mehr davon mitreißen lassen zu müssen.
Ist es nur die zufriedene Feststellung, kein Fremder mehr zu sein, oder ist der Held darüber hinaus wirklich sehr glücklich hier? Will er hier bleiben? Die Frage ist doch, ob er etwas gefunden hat, was er behaltne möchte. Andere Frage: Kann er etwas behalten wollen? Will er nicht lieber immer wieder Fremder sein, Vertrauter, Fremder, Vertrauter... Er muss das bedenken. Es ist glücklich hier, aber es gibt mehr Orte, an denen es sein kann. Er ist frei zu wählen. Er ist frei, sein Leben zu gestalten. Irrige Annahme oder schlicht Faulheit: Einmal angefangen, dabei bleiben. Sich nicht mehr einrichten und dann gezwungenerweise so tun, als ob man glücklich damit sei.

29.9.06 18:38, kommentieren

Die Tapferkeit des Helden am Morgen

Der Held war heute tapfer: In aller Frühe, so gegen fünf Uhr morgens, hat er sich aus seinem weichen, kuscheligen Bett gewühlt und hat sich auf den Weg zum Bootshaus gemacht. Er geht schließlich rudern. Draußen ist es dunkel, schlicht und einfach Nacht, und es gibt diese Zeitpunkt irgendwann zwischen vier und halb sieben morgens, zu dem man einfach nicht wach sein will, weder noch noch schon wieder. Und wach werden und aufstehen müssen erst recht nicht, kaum rühren kann man sich. Aber: Der Held ist tapfer, kämpft gegen seine Faulheit und Müdigkeit, besiegt den Eindruck der Kälte sowie seinen ersten Hunger und bemüht sich im Halbschlaf, aber irgendwie doch ohne Verletzungen davon zu tragen, hinunter zum Fluss.
Als er dort ankommt, beginnt der Tag. Der Held ist wach,
die Sonne geht über dem Fluss auf und die Oberfläche beginnt bunt zu glitzern. Gewusel überall, wahnsinnige Frühaufsteher bringen Boote zu Wasser, dann werden Leute darin positioniert, Kommandos gegeben, vom Steg abstoßen und weg aus der Welt. Wegrudern von der Stadt, die zu lärmen und tösen beginnt, ein paar Augenbliche Stille und die Illusion romantisch-verträumter Entfernung von der Moderne - ach was, es wird gerudert, das ist alles, der Rest ist bloß Assoziation mit Gelesenem, Gedachtem und vielleicht Geträumtem. Wo bleibt denn da die Realität?
Der Held wird langsam stärker, mit jedem Tag auf seiner Reise, an dem er sich seinen Herausforderungen stellt, sie überwindet und irgendwann nach Anbruch der Nacht endlich zur Ruhe kommt, wird er stärker. Er öffnet die Augen. Seine Ohren werden 
Ohren werden empfindlicher für die kleinen Geräusche, er riecht die Stadt, er fühlt die Luft um sich, die Temperatur und den Wind, wenn der Sturm kommt. Er fühlt, dass er all dem trotzdem kann, wenn er müsste.
Aber im Moment verfolgen wir nur seine ersten Schritte. Er trotz seinem Selbst, ringt mit dem, was man unter dem Begriff "Leben" zusammenfassen könnte, auch wenn das etwas zu poetisch für seinen Geschmack klingt. Aber man hat das ja so... Mit sich selbst fertig werden, neu konstruieren, wer man ist, dem ganzen eine Portion Bedeutung beimessen und gut umrühren, um zu vergessen, woher die einzelnen Elemente kommen. (Ein Vorgang, der dann die Arbeit des Psychiaters erschweren wird, der sich ein paar Jahre und Krisen später vermutlich alle ersichtliche Mühe geben wird, die Herkunst der Konstruktionsfragmente wieder herauszufinden. Soll er versuchen.) 
Aber wir haben den Helden vergessen... Wir finden ihn inzwischen auf dem Weg zur Universität, wo er seine ersten Kurse an diesem Morgen besuchen wird, seine morgendlichen Abenteuer und Tapferkeiten für sich behaltend und sich der Illusion eines gewöhnlichen Menschen hingebend, damit der Rest des Kurses ihn ernst nimmt. Er geht die roten backsteingepflasterten Straßen entlang,
ein Schlagloch nach dem anderen, und dann die Türmchen und Dächer von Georgetown, von der Universität. Der Held fühlt sich ganz schön frei, so wie er da lang spaziert...

20.9.06 11:30, kommentieren

American TV

Der Held hat eine Freundin besucht, um fernzusehen. Eigenartige Erfahrung, die fast schon illusorisch echte Darstellung von Leben auf der Leinwand. Ber wenn's wenigstens das wäre. Fake for real. Es ist unglaublich, wie viel Mühe man sich inzwischen mit einfachen Fernsehshows und Soap Operas macht... Und dabei ist es nicht einmal das, was man unter dem gigantisch vagen Begriff der Kunst subsummieren könnte. Wenn man genauer darüber nachdenkt, eigentlich doch: die Kunst der Verführung. (Denn der Begriff von Kunst, in dem man sogleich das Gute und Schöne mitdenkt, ist hinfälllig geworden, aber der Held vergisst das immer wieder. Alte Absprüche.) - Die Verwandlung des Helden vom Eigenlebenhabenden zum Fremdlebenbetrachtenden schreitet fort. Wir beginnen, Gefallen daran zu finden, Dingen zuzusehen, die wir uns wünschen, statt zu verändern, was wir könnten.

19.9.06 23:14, kommentieren

Networking

Nun ist er zu Hause, schafft seinen Koerper unter die Dusche, zieht sich um, um auf die Party nebenan zu gehen. Er weiss nicht, warum, aber sie hat irgendwas mit Brillen zu tun. Er muss sich eine leihen, da er keine besitzt, um damit den Anschein erwecken zu koennen, er naehme die Bemuehungen der Nachbarn um Kreativitaet ernst. Die Brille verschwindet, nachdem er die Eingangstuer passiert hat. 
Leute laufen herum, es ist zu spaet, sie sind schon betrunken. Der Held hasst es, wenn er auf eine Party geht und sich sicher sein kann, dass keiner der Anwesenden sich am naechsten Morgen an ihn erinnern wird. Nun, eigentlich, so sagt er sich, auch ganz gut, es bleibt sein Phantomstatus erhalten, aber es ist dann doch recht traurig, eine Welt voller Lethe-Suechtiger zu betrachten. Erweckt eine gewisse Traurigkeit, die noch eine Weile anhaelt.
Die Leute erzeahlen von sich und man merkt, es sind die gleichen Geschichten, die sie jedem von sich erzaehlen, wenn sie jemanden kennen lernen. Man hoert die Wiederholung heraus aus den Saetzen. Oder hoert nur er das? Hoert nur er das, was besser als Wiederholbarkeit statt als Wiederholung zu bezeichnen waere? Dass jedes Wort, das er vernimmt, auf jeden Menschen in diesem Raum anzuwenden waere: "Ich arbeite fuer ein High-Tech-Unternehmen... Ja, Werte sind mir sehr wichtig in meinem Leben... Ich bin einer von denen, die eher auf klassische Musik stehen... Es ist so wichtig in unserer modernen Zeit, viele Kontakte zu knuepfen..." Wobei wir auch bei dem Kernpunkt waeren, um den sich alles in dieser Stadt zu drehen scheint: Networking. Die moderne Form der Vetternwirtschaft. Aufpoliert, offiziell und salonfaehig gemacht. Aber was soll's... Auch der Held kennt die Regeln und er ist nicht besser als die anderen. Er waere es gern, aber wenn er sich genau betrachtet, wird er auch von dem Sog des Allgemeingueltigen und Erforderlichen erfasst. Und er weiss nciht, ob er sich dagegen wehren will, weil Mainstream auch seine Vorteile hat, so verabscheuungswuerdig er ist. Mainstream ermoeglicht es, gleichzeitig als interessant, serioes und normal zu gelten. Das ist kein schlechtes Werkzeug, wenn man sich um das Aufrechterhalten einer Illusion bemueht.
Der Held kehrt um fuenf Uhr nach Hause zurueck, genug gesehen fuer heute, genug getanzt, genug Musik. Er braucht Stille. Schlaf und Stille und sich selbst. Die Welt ist anstrengend.

17.9.06 11:06, kommentieren

The Illusionist

Heute hat sich der Held einen Tag frei genommen. Es ist Samstag udn statt tapfer zu sein und zum Rudern zu gehen, hat er sich gerade noch einmal umgedreht und ist wieder eingeschlafen. Sehr unheldenhaft war dann auch das Fruehstueck, aber mit der Begruendung, er sei ja auch krank, hat er es sich gegoennt. Dann, um den Tag in einer Weise fortzuseten, die es nicht mehr gestattet, von "Held" zu sprechen, ist unser Protagonist einkaufen gegangen. Wobei, Korrektur: Unter dem Vorwand einkaufen zu gehen, hat er sich in der Stradt verbreitet und Haeuser und Strassen bestaunt, bracksteinrote Buergersteige und Alleen.
Die oeffentlichen Verkehrsmittel, denen man wirklich allen Reisegenuss und alle Literarizitaet absprechen moechte, haben unseren Protagonisten fortgebracht in andere Teile der Stadt, andere Welten. Dupont Circle, Metro Center, Chinatown, Pentagon City... 
Gegend erkundet, Menschen beobachtet, Geräusche überall, alle Welt scheint Stadt zu sein, zu leben, unaufhörlich sich zu bewegen.
Es gibt heute keinen anderen Ort auf der Welt. Heute liegt die Welt in Washington. Und sie wird mit Blicken verschlungen, aufgesogen in einen riesigen Vorrat an Erinnerungen, die sich im Leben wiederholen, variiert werden, hervorgeholt und vergessen werden. Das ist der Schatz, dem der Held nachjagt, aber er weiss noch nicht, dass er ihn bereits in sich traegt. Aber wir wissen es.
Die naechste Unheldentat besteht im Aufsuchen eines Theaters, genauer gesagt, Lichtspielhaus. Das Wort ist veraltet, aber schliesslich ist das der Protagonist auch ein bisschen und darum mag er das. Oder vielleicht auch nur, weil es schoene Worte beinhaltet. Fachwerk ist auch so ein Wort. Der Protagonist hat in seiner modernen Phase einmal daran gedacht, einen Club mit dem Namen Nachtwerk zu eroffnen, als Gegenstueck zum Tagewerk. Aber im Moment sieht er ganz zufrieden damit aus, sich keine solchen Gedanken machen zu muesen und sehr klassisch reisen, schauen und erleben zu koennen. Fuer notwendige Belanglosigkeiten hat er spaeter Zeit, darum kann er sich im Alter sorgen.
Also er geht ins Kino, und vielleicht mehr Wille als Zufall, der Film heisst "The Illusionist", und das erinnert ihn an diese Zeilen, an sich. Auch wenn er kein Magier ist, sondern nur Zuschauer.
Wir werden uns wieder bewusst, dass wir jemanden betrachten, der nicht so ganz in das Leben passt, in das er geboren wurde. Er versucht, das zu aendern, aber es ist schwer, ein anderes Leben zu finden. Die meisten sind vergeben. Irgendwie sammelt der Held Wegstuecke, die er spaeter rueckblickend zu einem harmonisch und zielgerichtet scheinenden Ganzen zusammenfuegen kann, einer Illusion wie dieser hier. Wobei, diese Fragmente kommen der Realitaet schon naeher als die Idee eines zusammenhaengenden und (selbst)bestimmten Lebens, das man gemeinhin fuer einen Menschen fuer angemessen haelt. Diese Idee hat der Protagonist abgestreift, weil er sie fuer einfaeltig haelt. Er sammelt Augenblicke, die er betrachten kann, in denen er sich betrachten kann, und die er dann ein bisschen sortiert und mit Bedeutung streicht. Das Netzwerk, das er zwischen den einzelnen Momenten knuepft, ist dichter, als er annimmt. So lose sind die Ereignisse nicht, aber er ueberblickt sie nicht. Er hat nur eine Idee davon.
Eines dieser Fragmente ist: Er sitzt im Bus, in der Nacht, und es streifen die Lichter der Stadt vorbei. Er faehrt ueber die Bruecke, trunken von Schwaerze, trunken von Nacht und dem Verschwinden von Gedanken bis zum simplen Empfinden - oder sollten wir es wagen zu sagen Zerfliessen - in der Dunkelheit. Er steigt aus, atmet die schwarze Luft ein, macht sich auf den Weg in Richtung dessen, was man gemeinhin mit Zuhause bezeichnet.

16.9.06 21:30, kommentieren

Der Held zieht ein

Juhuuuuu! Der Held hat eine Wohnung gefunden. Nach drei Wochen aus dem Koffer leben, auf kaputten Sofas und Studentenwohnheimbetten schlafen, zwischen Supermarkt und der Universität... endlich ein Zuhause, von der aus er zu neuen Taten aufbrechen kann - die erste wäre da Möbel zu kaufen. Aber das ist einfach, denn Globalisierung ist da und das heißt, es gibt auch in den Vereinigten Staaten IKEA. 
Die Wohnung hat in den letzten Tagen einen neuen Teppich, gebohnerte Holzfußböden, frisch gestrichene Wände, einen geputzten Garten und Hinterhof, Sicherheitssystem und Feuerdetektoren bekommen - und sieht jetzt richtig sexy aus.
Das Zimmer des Helden ist winzig. Aber das machts nichts, es passen eine Menge Ideen in ein noch so kleines Zimmer hinein. Und nur darum geht es. Denn ansonten wäre jeder noch so große Raum unnötige Platzverschwendung.

2.9.06 14:47, kommentieren

Reggae Festival

Der Held hat sich mit Leuten bekannt gemacht, die ihn heute zu einem Festival etwas außerhalb von Washinton mitgenommen haben. Es wurde Reaggae Open Air gespielt, ein paar Stunden lang, und der Held sitzt ganz unheldisch auf der grünen Wiese und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Er kann etwas entspannen und die Notwendigkeiten, die er in seinem Leben zu erledigen hat, unbeachtet lassen. Die Band, wegen der er mit seinen Freunden das Festival besuchte, heißt Ozomatli. Aber er kannte sie nicht.

1 Kommentar 26.8.06 22:57, kommentieren

Halb angekommen, gut aufgenommen

Der Held hat sich in Amerika eingefunden. Er hat Bankkonto, Versicherung, Email-Adresse der Uni, Immunisierung-Kram, Studentenausweis etc. bekommen und wird morgen seine Social Security Number beantragen, dann kann er sich als vollständig in das amerikanische Verwaltungssystem integriert bezeichnen. Nette Aussicht. Oh, fast hätte er die Beschienigung für die Steuerbefreiung vergessen... Er ist erschöpft von der Stadt, dem vielen Hin- und Herrennen von Pontius zu Pilatus, und dem mit-leeren-Händen-und-neuen-Adressen-Zurückkommen, das ihn nicht voranbringt. Er hat lange nicht geschrieben, denn die Hände sind müde. Keine Wohnung, nur einen kleinen Schlafplatz auf einer Couch weiter draußen, aber immerhin, ein Ort, an den er gehen kann. (Eigenartig, diese Beziehung, die Menschen zu Orten aufbauen.)
Der Held wohnt bei einer guten Freundin, die ihn sofort aufgenommen hat. Von hier aus muss er in alelr Stille seine Welteroberungspläne ausarbeiten. Zunächst muss er sich einen Stadtplan besorgen, morgen werden neue mögliche Zimmer besichtigt und die wollen erst einmal gefunden werden. Die Freundin ist mit dem Helden auf eine Party gegangen, in Vienna. Wien. So kommt man auch in der Welt herum. In dem man nahen Orten fernen Namen gibt und sie mit der Absicht der Erfahrungserweiterung besucht.
Zum Glück gibt rs in der Universität einen Raum mit einer Kaffeemaschine, die der Held nach Herzenslust bedienen darf. Genauer gesagt: die den Helden bedient. Denn er ist müde und erschöpft und will eigentlich keinen Fuß mehr vor den anderen setzen. Nur zu gut, dass er ein Held ist und die Welt viel von ihm erwartet - und er von sich, schließlich will er seinen Ruf und Status nicht verlieren - und ihn deshalb zwingt, jeden Tag weiterzumachen. Was sollte er auch anderes tun? Sich von dem Drachen fressen lassen?

27.8.06 12:07, kommentieren

Am Weißen Haus

Der Held hat so was wie Geburtstag. Zumidnest wird er zählbar älter, und da man diesem Schnickschnack weithin etwas Bedeutung beimisst, versucht sich der Held diesem Brauch anzupassen und lässt sich tapfer gratulieren. da er nirgenwo wohnt und nicht viele Möglichkeiten zum Feiern hat, untersucht er ganz pragmatisch die Stadt auf ihre interessanten Seiten. Da er aber keinerlei Ahnung hat, wie das funktionieren soll, findet er sich bald in guter Gesellschaft mit einem Haufen Touristen, die ebenfalls Sightseeing-Tour auf der National Mall machen. Nun denn, das wäre dann zumindest erledigt.
Am Abend macht sich der Held sozial und geht mit einigen neuen Bekannten und wahrschienlich baldigen Freunden etwas trinken. Schließlich ist er über 21 Jahre alt und hat somit hier sogar so was wie Rechte... Angeblich.

18.8.06 23:27, kommentieren